Imagereportage „25 Jahre IBB-Das Tor zur Bildungswelt (AT)“ produziert

 

Im Auftrag des Institut für Berufliche Bildung AG, eine der größten privaten Bildungsträger Deutschlands, fertigen wir eine Imagereportage, spannend und anschaulich wird der große Tag der Bildungsexperten „25 Jahre IBB-Sommerfest“ erzählt. Die Gäste werden zu den Rezipienten des ca. 25min langen Films. Situativ und dokumentarisch beschreiben „SIE“ in ihrer Art und ausgelassenen Feierstimmung den offenen Verlauf des Festtages.

Letzte Woche Freitag drehten wir in Hamburgs wunderschöner historischen Speicherstadt, in den Speicherböden wo das große Jubiläumsfest des IBB statt fand. Die Rund 400 Gäste, aus 40 Niederlassungen des gesamten Bundesgebietes hatten eine bühnengerechtes Programm für den Tag. 25 verschiedene Aktivitäten standen für die Gäste auf dem Plan z.B. einen Besuch im Miniaturwunderland oder in der Holstenbrauerei, eine maritime Fleetfahrt oder einen interessanten St.Pauli-Stadtrundgang. Auf St.Pauli führte uns der bekannte Nachtwächter „Enzo Maniscalco“ durch das verwegene, aber auch moderne Viertel der Stadt. Die alte Kultboxerkneipe „Die Ritze“ auf der Reeperbahn und die Geschichten über das alte St.Pauli und dessen soziale- und wirtschaftliche Entwicklung beeindruckte sowohl Besucher als auch unserer Team mit „Claudia Mattei Del Moro“ als Kameraassistentin und Tonfrau, „Eddy Zimmermann“ als Kameramann sowie Tim Rosenbohm zur redaktionellen Unterstützung. Der Film „25-Jahre IBB (AT)“ wird eine Lauflänge von 20-28min haben und bis Mitte Juli 2010 fertig produziert sein.

Masterring der „Eulenaugen“

Um den vielen aufgetauchten Fragen Rede und Antwort zu stehen, nun der aktuelle Stand zum Projekt „filmschule“ mit unserem Kurzfilm „Die Eulenaugen“ (24min) und die dazugehörige Reportage „filmschule-Wie Schule Film macht“ 28 (min).

Leider zieht sich der Postproduktionsprozess noch etwa einen Monat in die Länge, was mitunter die Ursache hat, dass es sich bisher um eine nichtkommerzielle Low-Budget Produktion handelt und wir alle in erster Linie den bezahlten Produktionen nachgehen müssen, um uns und unsere Arbeit zu finanzieren.

Der Stand ist der, dass jetzt die Filmmusik, produziert und gestaltet von Sascha Blank, Filmkomponist aus Berlin fertig ist. Sowohl auch das Sounddesign als auch die Tonmischung liegen nun in der finalen Fassung vor. Claudia Mattai Del Moro setzte dieses mit ihrem Talent und ihrer Erfahrung zur tontechnischen Gestaltung mit großer Perfektion und Zufriedenheit um.

Zur Zeit muss noch die 3D-Polaroidanimation von Tom Brück in den Abspann eingebaut werden, welche ein gutes I-Tüpfelchen für den Schluss des Filmes bildet. Das Cover- sowie Bookletdesign stecken ebenfalls in der Endphase und ist so gut wie druckfertig. Die grafische und inhaltliche Planung des DVD- und Blueray Menü für die beiden Filme und auch Extras, die zusammen auf einer Disk erscheinen, ist abgeschlossen und wird in den nächsten Wochen von Tobias Schelb und Tim Rosenbohm umgesetzt.

Alles in Allem sind dies nicht mehr viele Aufgaben, die es zu bewältigen gilt.  Um das Projekt jedoch zum zufriedenstellenden Abschluss zu bringen, bitte ich euch um euer Verständnis für die lange Wartezeit, die dann aber Mitte August definitiv ihr Ende hat. Für die Premiere suchen wir noch ein geeignetes Kino oder Filmfestival, wo der Film für alle, die an der Produktion beteiligt waren, aber  auch für deren Freunde und Verwandten,  uraufgeführt wird. Wer es bis dahin gar nicht mehr aushält, kann sich hier schon einige Fotos zum Filmdreh ansehen.

Internetseite neu überarbeitet!

Unsere Internetseite www.tifunfilm.de wurde erfolgreich vom Web- & Mediendesigner Jörg Fiedler neu überarbeitet.

Er setzte unsere Vorstellung mit professionellem know-how schnell und erfolgreich um. Die Überarbeitung des BLOGS, des MEDIA Bereiches, bietet eine bessere Präsentations- und Kommunikationsmöglichkeit mit Kunden, Kollegen und Partnern. Dennoch wird an einigen Stellen noch gefeilt, um noch nach attraktiveren Lösungen zu suchen und diese umsetzen zu können. Einiges an aktuellem Footage muss ebenfalls noch in die neue Seite eingebunden werden. Neben unserem schonjetzt bestehenden Server „Public-tifunfilm“ ist langfristig  eine eigene  Datenbank mit weiteren  Extras in

Planung. Auch ein Showreal soll in die Startseite eingebun-

den werden. Jedoch ist auch scon jetzt ein Wachstum und

eine steigende Entwicklung zu spüren.

Grading unseres Kurzfilms „Die Eulenaugen“ abgeschlossen

Nun ist es soweit: die Farbbestimmung, Lichtsetzung und co. zu unserem Kinder-Kurzfilm „Die Eulenaugen“ sind abgeschlossen. Damit ist die größte Hürde der Postproduktion gemeistert. Das Grading der RED ONE RAW-Daten in 4k stellte uns alle vor eine große neue Aufgabe mit der wir wohl auch unserer Schwierigkeiten hatten , da es noch keinen 100%ig optimierten Workflow mit diesem System gibt, was uns viel hat experimentieren und ausprobieren lassen, wodurch wir aber nur an Erfahrung gewinnen konnten. Natürlich kostete uns das unerwartet viel Zeit, die wir neben kommerziellen und bezahlten Projekten aufbringen mussten. Letztendlich haben wir für uns für das Grading am „Clipster“ mit „Filmmaster“ entschieden, welches an der HAW unter der Leitung von Tobias Schelb realisiert wurde. Unterstützung erhielten wir vom angehenden Coloristen Pavel Lavrov, der seine fundierte Ausbildung im Studio Hamburg Unternehmen erhielt und dort bis heute in der Postproduktion tätig ist. In dieser guten Konstellation ließen sich schon relativ zeitnahe sichtbare Ergebnisse aus den RAW-Daten erzielen. Die Montage und der Schnitt des Films wurden offline in fullHD aus den RED-Proxys in Final Cut Pro im Apple ProRes4444 Codec von Regisseur Dan Weigl und Kameramann Tim Rosenbohm durchgeführt, der zugleich auch Produzent des Projektes „filmschule“ ist und zum Teil beim Grading an der HAW  anwesend war, um zusammen mit Tobias Schelb und Pavel Lavrov einen geeigneten Look für den Film zu kreieren. Am Clipster wurde in einer DPX-Einzelbildsequenz in 4k/16-9 gearbeitet, was einer Auflösung von 3612×2028 Pixel entspricht. Da wir das Master erst einmal nur in fullHD benötigten, erhielten wir viel Spielraum für großzügige Möglichkeiten mit der Kadrierung in der Postproduktion, die wir so nicht kannten. Nach Fertigstellung des Grading gab es an der HAW ein erstes Screening für Teilnehmer des Projektes „filmschule“, welches auch Bestandteil in der gleichnamigen Reportage ist.

Der Kurzfilm: “Die Eulenaugen” zum Projekt “filmschule”

Oft haben Geschichten einen Helden. Unsere hat mindestens 6! TKKG, 3 ???, die Pfefferkörner… Schnee von gestern! Hier sind die Helden von morgen!

Seitdem Vanessa neu in die 7b gekommen ist, hat sich einiges verändert im Leben von Joe, Nico, Paul, Lisa, Cassy und Natty. Nicht nur, dass die Neue mit ihrem arroganten Gehabe neuen Stoff zum Lästern bietet,Johannes zum liebestollen Romeo werden lässt und den Hausmeister Herr Schwarz einmal mehr zu üblen Schimpftiraden veranlasst, müssen die 6 Spürnasen auch noch beweisen, dass sie mit Mut, Witz und coolen Sprüchen einer spannenden Herausforderung gewachsen sind. Und das alles nur wegen einer, die nur eines im Kopf hat: Shoppen und ihre Fingernägel!


Entgegen der Übersättigung und völligen Reizüberflutung des massenmedialen Konsums vieler Kinder und Jugendlicher, möchten wir mit dem Projekt „Filmschule“ einmal mehr die Phantasie und das Ideenreichtum von kleinen Filmemachern in spe herausfordern. Es wird ersichtlich, dass mit Blick auf die Medienbindung der Jugendlichen in erster Linie virtuelle Medien, wie Computer und Internet, verstärkter in den Vordergrund treten. Bücher, Zeitschriften und Zeitungen jedoch mehr und mehr an Relevanz verlieren. Als wichtigstes Medium wird von jedem vierten Jugendlichen der Computer und von jedem fünften Jugendlichen das Internet erachtet. Hierbei sollte jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass das Fernsehen und somit auch der Film als Medium vor allem bei Jugendlichen unter 12 Jahren noch einen hohen Stellenwert besitzt.


Der narrative Aspekt des Mediums Fernsehen und Film tritt bei der Wahl des Fernsehprogramms immer offen-sichtlicher in den Hintergrund. Wir wollen mit unserem Projekt „Filmschule“ Kindern zum einen eine Plattform zum Kreativsein bieten und zum anderen einen vielleicht ganz neuen Eindruck vermitteln, was es heißt, einen Film selbst entstehen zu lassen und nicht nur zu konsumieren. Hierbei wird jedem Kind die Möglichkeit gegeben, seinen Fähigkeiten und Interessen gemäß ein Medienprodukt aus der kindlichen Perspektive auf die Umwelt hervor zu bringen. SchülerInnen aus der 6. Klasse des Hamburger Heinrich-Heine Gymnasiums beweisen uns in der Rolle des Schauspielers und Ideengebers, dass Filme nicht nur von den Großen gemacht werden können, sondern dass Kinder in dieser Hinsicht ebenfalls ein außerordentliches Potential in sich tragen. Alle 10 Schüler unseres Filmschulprojektes sind gänzlich Akteure in der Drehbuchgestaltung sowie der schauspielerischen Umsetzung, weswegen Thematik und Genre des Films von den Kindern selbst gewählt wurden. Innerhalb eines Schulhalbjahres erarbeiteten wir gemeinsam mit den Schülern den inhaltlichen Rahmen ihres Kurzfilms, wobei sie schon hier einen ersten Einblick in organisatorische, technische und künst-lerische Facetten des Filmemachens er-hielten und mit uns einen Blick über den Tellerrand hinaus wagten.


Die Intention unseres Projekts „Filmschule“ liegt darin, dass Kinder einmal mehr den Blick für ihre Umwelt schärfen und sich in dem eigens geschaffenen Produkt des Kurzfilms sowohl thematisch als auch schauspielerisch wiederfinden und- spiegeln können. Die Produktion eines Films aus technischer Perspektive bedeutet gleichsam aber auch, Dinge kontrollieren zu können, Stimmungen konstant zu halten, sich durchzusetzen sowie Aufgaben zu kombinieren.Wir erhoffen uns ein gegenseitiges Von- und Miteinanderlernen, wobei nicht nur die SchülerInnen von unserem Wissen und Fertigkeiten profitieren, sondern sich auch für uns aus filmtechnischer und pädagogischer Perspektive neue Eindrücke und Erfahrungen ergeben, wenn Schule Film macht. Diese spannende und lehrreiche Erfahrung möchten wir gern weitergeben. Die gemeinsame Arbeit mit den Schülern in der Produktionsphase, die Dreharbeiten am Set sowie einzelne Statements der Schüler selbst zum Filmprojekt möchten wir in einem Making-Off dokumentieren. Dieses soll zum einen als Anschauungsmaterial für alle möglichen Schulen in Deutschland sowie aber auch gleichsam als Anregung dienen, in die vielfältigen kreativen Möglichkeiten einer Filmproduktion einzutauchen.